Emergency procedures

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General

Emergencies and abnormal procedures arrise from two directions: from the pilots or the ATC- depending where actually they occur. If a pilot gets into trouble then he decleares an emergency. If for example the runway is blocked (damaged aircraft, animals etc.) then the ATC reports abnormal procedures to the surrounding stations.

Abnormal procedures

Pan-pan

Pan-Pan is an urgency announcement of the crew, which is used if an aircraft or its occupence are endangered but not acute at risk, and the crew calls for a preferential treatment. The crew can mostly continue flying under normal or restricted conditions and usually also regularly land.

SWR111:   Swissair one-eleven heavy is declaring pan-pan-pan. We have smoke in the cockpit. Request immediate return to a convenient place, I guess Boston.
CZQM_CTR: Swissair one-eleven heavy, pan-pan received, turn left direct Boston VOR, climb and maintain flight level 310.
  • Pan-pan is only a message that the crew has to fly under abnormal circumstances and eventually needs a higher priority as non-pan flights.

Radio communication Failure

Einen RCF zu handeln ist prinzipiell nicht schwer, solang man ein paar Punkte im Hinterkopf aufbewahrt. Erkennen kann man diesen Failure an den Buchstaben "RDOF" und an dem SQ 7600. Wichtig ist nun festzustellen, um welche Failure es sich handelt, d.h. kann mich der Pilot noch hören ("if you read SQ ident") oder ist sein ganzes Funkequipment ausgefallen. Sollte der Pilot den Controller noch hören, dann können die Anweisungen ganz normal kommen wie immer, jedoch sollte dieser Flieger beschleunigt auf dem gewünschten Flughafen landen. Sollte die ganze Funalge ausgefallen sein, dann sollte man als ATCO wissen, wie das sogennante "Radio Communication Failure Procedure" laut Charts aussieht, damit es zu keinen Komplikationen kommt. Auch zu berücksichtigen ist, dass, wenn sich die Pistenkonfiguration geändert hat, der Pilot diese Änderungen nicht mehr mitbekommen kann und deshalb auf der im alten ATIS zugewiesene Piste anfliegt. Wieder die umliegenen ATC-Stationen darüber informieren und dementsprechend handeln. Im Hinterkopf haben, dass sich ein RDOF in einen Emergency (7700) ausarten kann und deshalb die Seperation großzügig berechnen, eventuell Holdings aufbauen bis die Situation bereinigt ist.


Go Around and missed approach

Auch ein Durchstartverfahren kann als eine abnormale Prozedur angesehen werden. Je nach Runwaykonfiguration/ SoP/Absprache mit den umliegenden ATC-Stationen können 2 Prozeduren angewandt werden:

  1. Missed Approach laut Chart
  2. Individuelles Handling z.B bestimmte Kursanweisung und Höhe

Rejected Take-off

Der Startabbruch kann sehr schnell zu einer unangenehmen Situation führen, wenn nicht schnell und vorallem richtig vom ATCO gehandelt/reagiert wird. Sollte ein Startabbruch passieren, dann ist sicherzustellen, dass der anfliegende Verkehr auf die selbe Piste, ein Durchstarteverfahren durchführt. Es sollte nicht darauf vertraut werden, dass der Flieger die Piste sofort verlassen kann. Ist diese erste Maßnahme durchgeführt sollte so schnell wie nur möglich die umliegenden ATCStationen infomiert werden (kurz und prägnant!) und die weitere Vorgangsweise besprechen (anfliegenden Verkehr umleiten, neue Piste,...) bzw. vom Tower festlegen lassen.


Ausfall von Anflughilfen

Grundsätzlich ist auch ein Ausfall von Anflughilfen nicht problematisch. Wichtig ist hierbei, dass der Trainee die Arten der Anflüge weiss, die der Airport zur Verfügung stellt. Sollte nun das ILS wegen Wartungsarbeiten nicht Verfügbar sein, dann kann gerne auf andere Anflugarten zurückgegriffen werden. Sollten die Wetterbedingungen es erlauben, dürfen auch gerne visuelle Anflüge (in Absprache mit TWR) angeboten werden.


Prioritylanding

Wie der Name schon ahnen lässt, handelt es sich hierbei um einen Flieger, der auf dem schnellsten und direktesten Weg von A nach B will. Beispiele wären gesundheitliche Notfälle, Low Fuel (solang kein Emergency ausgesprochen wurde), VIPs on board, Krankentransporte,...


[1]

Emergencies

Wenn ein Pilot einen Zustand bemerkt, die ihm das Weiterfliegen verunmöglichen und das Flugzeug oder Insassen in Gefahr bringen, dann kommt das drastischere Mittel: Der Notruf. Er hat folgende Phasen:





1) Ausrufen des Notfalls durch den Piloten:

LHA123: Mayday, mayday, mayday. Laipzich Air 123 engine failure. Descending below FL240, Request vectors to nearest suitable airfield.
LOWW_APP: Leipzig Air 123, mayday call received, engine failure. Squawk 7700. Next airfield is Vienna Airport, turn left 020°, 60 miles.

Der Pilot meldet sich mit dreimal "mayday", seinem Callsign, seiner Notlage, was er jetzt tut, und was er jetzt braucht.

Der ATC bestätigt den Ruf (readback), fordert ihn auf, den Transponder auf 7700 zu stellen (das erscheint gleich auf allen ATC-Radarschirmen) und gibt ihm eine schnelle Antwort.

2) "Einrichten" im Notfall:

Der Pilot hat nun einige Sekunden zu tun (seinen bedepschten Vogel auf 20° zu drehen und zu stabilisieren), und der ATC auch: Er muss die anderen Piloten auf der Frequenz informieren, und seine angrenzenden Sektoren, und den Flughafen, zu dem es runter geht.

LOWW_APP: All stations, all stations, emergency in progress. [no calls, no readbacks].

Mit dieser Meldung wissen die Piloten: Sie fliegen ihre Verfahren ungerührt weiter: ihre Routen, ihre SID und STAR, ihre Transitions. Sie melden sich bei ATC nur, wenn es ihre Sicherheit erfordert. Wenn sie Anweisungen vom ATC bekommen, dann lesen sie diese nicht zurück.

Dann wird ATC sich über intercom, Text oder Teamspeak mit den anderen ATC in Verbindung setzen und sie über den Notfall informieren, und was für sie daraus folgt:

LOWW_APP->LOWW_CTR: mayday LHA123, engine failure, no handoffs
LOWW_APP->LOWW_TWR: mayday LHA123 engine failure, request rwys available
LOWW_TWR->LOWW_APP: all rwys available, wind 320°6kt

In der Regel sorgt der Controller als erstes dafür, dass er keinen zusätzlichen Traffic mehr übergeben bekommt, und dass sein Flieger heil weiter kommt.

Ab diesem Punkt gibt es keine festgesetzte Phraseologie mehr. Der ATC spricht so mit dem Piloten, dass er am besten serviciert wird.

Mit dieser Information sich der ATC z.B. wieder an den Piloten wenden und die nächsten Schritte klären: Die konkrete Betroffenheit, und wo er landen kann.

LOWW_APP: Mayday-Leipzig 123, Vienna reports all runways available, 52 miles to final, maintain present heading.
          When able, report situation.
LHA123: Leipzig 123, left engine out, right engine 40%, descending 1800, 48 passengers and 5 crew on board, fuel for 1 hour.

Die ersten Informationen sind auch für VATSIM-Controller wichtig: Was konkret ist kaputt, und was tut der Pilot gerade? Die letzte Info ist auf VATSIM untergeordnet - sie dient in der Realität dazu, den Umfang der Rettungsmaßnahmen abzuschätzen.

3) Alle weiteren Maßnahmen richten sich an folgenden Gesichtspunkten:

  • Der Pilot sagt, was er braucht, der ATC liefert's. Nicht zu Unrecht steht in den Flugplänen "PIC" - pilot in command. Der Pilot kommandiert seine Maschine auch dann, wenn sie ihm auseinanderfällt. ATC ist der Partner, der ihn dabei unterstützt. ATC schafft niemals dem Piloten an, was er tun soll.
  • Kommunikation mit dem Piloten: So wenig wie möglich, so viel wie nötig, so präzise wie möglich. Bei Notfällen geht's zu im Cockpit. Warntöne piepsen, Warnmeldungen verlauten, Checklisten werden durchgegangen, Lage wird besprochen. Je mehr Zeit die PilotInnen für sich haben, umso besser. Wenn ein/e PilotIn nicht antwortet: nur die Ruhe. Er/sie befolgt (hoffentlich) die Regel: 1-avigate, 2-navigate, 3-communicate, und ist noch nicht bei Stufe 3 angekommen.
  • "Ausräumen" des restlichen Flugraums: Niemand muss abdrehen oder in eine Holding, der nicht im Weg ist. Anderer traffic kann also weitergehen, sofern er die Notfall-Operation nicht stört. Wenn er stört, dann ist möglich: ILS-Freigabe und weg von der Frequenz, direct holding, oder frühzeitige Übergabe (z.B. an CTR) nach Absprache.
  • Der Pilot hat die Wahl der Frequenz: ob er an anderen ATC übergeben wird (z.B. TWR), oder auf der Frequenz bleibt und bis auf den Boden gebracht wird.TWR kann sich für die Landefreigabe zB auf die Frequenz von APP dazuhängen, damit der Pilot nicht Frequenz wechseln muss.

"Mayday" ist ein Notfall, der absolute Priorität hat. Nur der Beginn des Verfahrens ist normiert: Ausrufen durch den Piloten, Bestätigung durch ATC, Information der anderen Piloten und anderen ATC. Dann kommunizieren Pilot und ATC, wie es am günstigsten ist. Aufgabe des ATC ist, den Luftraum und die Funkfrequenz möglichst frei zu halten.

4) Notfallprozedur beenden

Irgendwann ist die Notfallprozedur auch beendet und der Flieger glücklich auf der Runway oder unglücklich im Wald. Dann müssen alle anderen wissen, dass die Notfallprozedur beendet ist und alles normal weitergeht.

LOWW_APP: All stations, emergency procedures terminated. All operations return to normal.
  • Hinzu kommt, dass die anderen ATC davon wissen müssen (über Intercom, Text oder Teamspeak). CTR hat vielleicht ein Dutzend Flieger im Holding, die abgebaut werden müssen, und GND ein Dutzend Flieger die raus müssen.


Liste möglicher Notfallarten und ihr Handling:

1.) Go Around - Durchstarteverfahren

Auch ein Durchstartverfahren kann als eine abnormale Prozedur angesehen werden. Je nach Runwaykonfiguration/ SoP/Absprache mit den umliegenden ATC-Stationen können 2 Prozeduren angewandt werden:

  • Missed Approach laut Chart
  • Individuelles Handling z.B bestimmte Kursanweisung und Höhe

2.) Rejected Takoff - Startabbruch

Der Startabbruch kann sehr schnell zu einer unangenehmen Situation führen, wenn nicht schnell und vorallem richtig vom ATCO gehandelt/reagiert wird. Sollte ein Startabbruch passieren, dann ist sicherzustellen, dass der anfliegende Verkehr auf die selbe Piste, ein Durchstarteverfahren durchführt. Es sollte nicht darauf vertraut werden, dass der Flieger die Piste sofort verlassen kann. Ist diese erste Maßnahme durchgeführt sollte so schnell wie nur möglich die umliegenden ATCStationen infomiert werden (kurz und prägnant!) und die weitere Vorgangsweise besprechen (anfliegenden Verkehr umleiten, neue Piste,...) bzw. vom Tower festlegen lassen.

3.) Radio Communication Failure - Funkausfall

Einen RCF zu handeln ist prinzipiell nicht schwer, solang man ein paar Punkte im Hinterkopf aufbewahrt. Erkennen kann man diesen Failure an den Buchstaben "RDOF" und an dem SQ 7600. Wichtig ist nun festzustellen, um welche Failure es sich handelt, d.h. kann mich der Pilot noch hören ("if you read SQ ident") oder ist sein ganzes Funkequipment ausgefallen. Sollte der Pilot den Controller noch hören, dann können die Anweisungen ganz normal kommen wie immer, jedoch sollte dieser Flieger beschleunigt auf dem gewünschten Flughafen landen. Sollte die ganze Funalge ausgefallen sein, dann sollte man als ATCO wissen, wie das sogennante "Radio Communication Failure Procedure" laut Charts aussieht, damit es zu keinen Komplikationen kommt. Auch zu berücksichtigen ist, dass, wenn sich die Pistenkonfiguration geändert hat, der Pilot diese Änderungen nicht mehr mitbekommen kann und deshalb auf der im alten ATIS zugewiesene Piste anfliegt. Wieder die umliegenen ATC-Stationen darüber informieren und dementsprechend handeln. Im Hinterkopf haben, dass sich ein RDOF in einen Emergency (7700) ausarten kann und deshalb die Seperation großzügig berechnen, eventuell Holdings aufbauen bis die Situation bereinigt ist.

4.) Loss of ILS, NDB, VOR - Ausfall von Anflughilfen

Grundsätzlich ist auch ein Ausfall von Anflughilfen nicht problematisch. Wichtig ist hierbei, dass der Trainee die Arten der Anflüge weiss, die der Airport zur Verfügung stellt. Sollte nun das ILS wegen Wartungsarbeiten nicht Verfügbar sein, dann kann gerne auf andere Anflugarten zurückgegriffen werden. Sollten die Wetterbedingungen es erlauben, dürfen auch gerne visuelle Anflüge (in Absprache mit TWR) angeboten werden.

5.) Loss of Cabinpressure - Druckabfall

Dies ist ein Fall, der unangenehm werden könnte für den ATCO bei Hightraffic. Der Pilot wird einen sogenannten "Emergencydescent" einleiten (FL100 or below). Als ATCO ihn so schnell wie nur möglich auf dem eigenen Flughafen landen lassen oder ihn auf einen Ausweichflughafen landen lassen. Wichtig dabei ist, dass der ATCO dem Emergencyflieger nicht zutextet und niederquaselt, sondern der Pilot wird sagen, was er tun wird und ATC wird das bestmögliche tun um ihn das zu gewährleisten. Es kann auch vorkommen, dass der Pilot sagt "ATC standby", d.h. der ATCO soll diesen Flieger bis auf weiteres nicht ansprechen, außer die Situation wird noch gefährlicher durch z.B. crossing Traffic below. Koordination ist in diesem Fall das A & O!

6.) Loss of Hydraulicpressure - Verlust der Hydraulik

Wenn diese Art von Verlust kommt, dann ist meistens die Aircraftperformance (stark) beeinträchtigt. Wichtig hierbei ist zu Erfahren, inwieweit der Pilot die Kontrolle über seinen Flieger noch hat, d.h. Descentrate/Turnrate erfragen oder ob es andere Probleme gibt. Auch kann es dazukommen, dass der Pilot nur mehr Links oder Rechtskurvene fliegen kann. Auch hier sollte man im Hinterkopf haben, dass sich so eine Situation zu einem noch größeren Notfall entwickeln kann. Den betroffenen Flieger so schnell wie nur möglich auf den Boden bringen - Seperation zu den umliegenden Fliegern erhöhen.

7.) Prioritylanding - Dringlichkeitslandung

Wie der Name schon ahnen lässt, handelt es sich hierbei um einen Flieger, der auf dem schnellsten und direktesten Weg von A nach B will. Beispiele wären gesundheitliche Notfälle, Low Fuel (solang kein Emergency ausgesprochen wurde), VIPs on board, Krankentransporte,...

8.) Smoke in Cockpit - Rauch in der Flugkanzel

Diese Art von Notfall setzt großes Wissen von Notfällen vorraus, da dies eine sehr anspruchsvolle Prozedur ist. Die beste Art diese Situation zu handeln ist, die Übersicht nicht zu verlieren und den Piloten mit wertvollen Informationen zu "versorgen", d.h. DME Angabe zum Airport, Speed, Altitude, Heading, zu hoch/tief, Trafficinformation,... Alles in allem ist dies ein "Talk-Down-Approach" indem der ATCO wirklich stark gefordert wird in Sachen Konzentration & Koordination. Diese Informationen sollten nicht nur einmal gegeben werden, sonder wirklich beinahe im Minutentakt. Wichig dabei ist wieder, dass der Flieger so schnell als wie nur möglich am Zielflughafen landen sollte, wenn möglich sogar auf einer eigenen Piste, sodass er den anderen anfliegenden Verkehr nicht behindert. Seperation sollte wieder stark erhöht werden zu umliegenden Fluzeugen, falls nötig sogar Warteverfahren aufbauen.

9.) Engine Failure at takeoff - Triebwerksversagen beim Start

Triebwerksversagen beim Start gehört zu den gefährlichsten Zwischenfällen, die es gibt. Die Höhe über Grund ist niedrig, das Flugzeug läuft auch Hochtouren, die Fluggeschwindigkeit ist niedrig (und damit auch die Stabilität). Knappe Koordination ist hier das A und O. Meist passiert der Vogelschlag noch in Bodennähe nach der v1: Der Flieger kann nicht mehr stoppen und muss in die Luft. Der Mayday-call erreicht also meistens noch den TWR controller. Noch dazu variiert die Schwere der Situation nach dem Grad der Schäden, und das ist nicht immer gleich ersichtlich. Professionalität bei Pilot und TWR controller sind sehr wichtig, damit eine heile Landung gelingt.Folgende Aufnahme ist ein Schulbeispiel, wie es gut funktioniert:

1. Mayday call: So präzise wie möglich: Mayday, callsign, problem, intentions, request

Acft: Mayday mayday mayday Thomson 253H, engine failure, continuing northwesterly, inbound towards Wallasey.

2. Antwort ATC: So präzise wie möglich (merke: Tomson hat keinen request geäussert, also braucht er auch gerade nichts): 

TWR: Thomson 253H, roger, all runways are available for landing, surface wind 070° at 5 knots.

3. ATC warnt andere Stationen, und wartet. Der Pilot ist "in command", er wird sich schon melden.

Acft: Manchester, Mayday 253H

4. Der Pilot hat sich gemeldet. Jetzt macht ATC Angebote.

TWR: Mayday 253H, all runways are available. If you wish, vectors, or continue visually for 06 left or right.

5. Jetzt sagt der Pilot, was er vorhat:

Acft: Manchester, we are heading in a northwesterly direction and trying to establish on the 85° inbound radial 
towards Wallacy, climb to 3500 ft and then advise you about our further intentions.

6. Manchester Tower liest nur zurück und fertig. Wenn der Pilot nichts will, lässt du ihn in Ruhe. Etwas später macht Manchester noch das Angebot, in Liverpool zu landen - das wird abgelehnt. Noch etwas später meldet Manchester Tower, dass die Landebahn 06R wegen Verschmutzung gesperrt ist - die havarierte Maschine hat Teile verloren (das muss er tun - braucht es doch die Maschine für den Landeanflug). Die Maschine landet kurze Zeit später geordnet und sicher.


  • dieser Abschnitt wartet noch auf Vervollständigung

10.) Engine Failure at approach - Triebwerksversagen beim Landeanflug

dieser Abschnitt wartet noch auf Vervollständigung

11.) Runway closure

Diese Prozedur wird vom Fluglotsen im TWR ausgelöst. Es gibt zwei Unterschiede:

  • Immediate closure: Wenn die Landebahn nicht mehr benützbar ist (Havarierter Flieger, Flugzeugteile, Tiere, ...), dann ist eine Sperre der Landebahn sofort wirksam:
  1. Anfliegende Flieger bekommen go-around
  2. APP bekommt Information, keine Flugzeuge zuzuführen
  3. GND bekommt Information, keine Taxi clearances zu dieser rwy zu geben
  4. Neue Landebahn wird geöffnet (oder Flughafen wird geschlossen)
  5. ATIS wird angepasst.
  • Step-by-step closure: Wenn der Grund des Schließens abzusehen ist (Wind dreht langsam, noise abatement rules, ...), dann geht die Schließung der Landebahn mit mehr Ordnung vor sich:
  1. APP bekommt Information, keine Flugzeuge zuzuführen
  2. GND bekommt Information, keine Taxi Clearances zu dieser rwy zu geben
  3. verbleibende anfliegende Flugzeuge bekommen Landefreigabe
  4. neue Landebahn wird geöffnet
  5. ATIS wird angepasst
  6. APP und GND werden informiert.